
Johannes Chrysostomus
Catena Aurea · Johannesevangelium 5
21 Denn wie der Vater die Toten erweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will. 22 Der Vater richtet ja auch niemand, sondern er hat alles Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
(Hom. xxxix. 2) Denn damit du nicht aus dem Hören, dass der Urheber seiner Macht der Vater ist, einen Unterschied der Substanz oder Ungleichheit der Ehre ableitest, verbindet er die Ehre des Sohnes mit der Ehre des Vaters und zeigt, dass beide dieselbe haben. Aber werden die Menschen ihn dann Vater nennen? Gott bewahre; wer ihn Vater nennt, ehrt den Sohn nicht gleich mit dem Vater, sondern verwechselt beide.