
Augustinus von Hippo
Catena Aurea · Johannesevangelium 2
14 Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern und Schafen und Tauben und die Geldwechsler sitzen. 15 Da machte er eine Geißel aus Stricken und jagte sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Rindern, schüttete die Münzen der Geldwechsler aus und stieß ihre Tische um. 16 Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das fort und macht aus dem Haus meines Vaters kein Kaufhaus! 17 Seine Jünger erinnerten sich an das Schriftwort: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.
(Tr. x. in Joan. c. 4) So war jener Tempel noch nur ein Abbild, und unser Herr trieb aus ihm alle hinaus, die zu ihm wie zu einem Markt kamen. Und was verkauften sie? Dinge, die für das Opfer jener Zeit notwendig waren. Was, wenn er betrunkene Menschen gefunden hätte? Wenn das Haus Gottes kein Kaufhaus sein soll, sollte es dann ein Haus der Trunkenheit sein?