
Johannes Chrysostomus
Catena Aurea · Matthäusevangelium 17
5 Während er noch redete, überschattete sie eine leuchtende Wolke und eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören! 6 Als die Jünger das hörten, warfen sie sich auf ihr Angesicht nieder und fürchteten sich sehr. 7 Da trat Jesus zu ihnen, rührte sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht. 8 Als sie aber aufblickten, sahen sie niemand als Jesus allein. 9 Während sie vom Berg herabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt worden ist.
Fürchte dich also nicht, Petrus; denn wenn Gott mächtig ist, so ist offenbar, dass auch der Sohn mächtig ist; wenn Er also geliebt wird, so fürchte dich nicht; denn niemand verlässt den, den Er liebt; noch liebst du Ihn gleich dem Vater. Auch liebt Er Ihn nicht nur, weil Er Ihn gezeugt hat, sondern weil Er eines Willens mit Ihm ist; wie es folgt: An dem ich Wohlgefallen habe; das heißt: an dem ich zufrieden bin, den ich annehme, denn alles, was des Vaters ist, führt Er sorgfältig aus, und Sein Wille ist eins mit dem Vater; wenn Er also gekreuzigt werden will, so rede nicht dagegen.