
Johannes Chrysostomus
Catena Aurea · Matthäusevangelium 17
1 Nach sechs Tagen nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Angesicht strahlte wie die Sonne, seine Gewänder aber wurden weiß wie das Licht. 3 Da erschienen ihnen Mose und Elija, die mit ihm redeten. 4 Petrus nahm das Wort und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elija eine.
Hierauf folgt, was der eifrige Petrus sprach: Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Weil er gehört hatte, dass Er nach Jerusalem hinaufgehen müsse, fürchtet er sich doch um Christus; aber nach seiner Zurechtweisung wagt er nicht wieder zu sagen: Sei dir gnädig, Herr, sondern bringt dasselbe verhüllt unter anderer Gestalt vor. Denn da er an diesem Ort große Ruhe und Einsamkeit sah, dachte er, dies wäre ein geeigneter Ort, um dort zu bleiben, und sagte: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Und er suchte hier für immer zu bleiben, deshalb schlägt er die Hütten vor: Wenn du willst, lass uns hier drei Hütten machen. Denn er schloss, wenn er dies täte, würde Christus nicht nach Jerusalem hinaufgehen, und wenn Er nicht nach Jerusalem hinaufginge, würde Er nicht sterben, denn er wusste, dass dort die Schriftgelehrten Ihm auflauerten.