
Athanasius der Große
Catena Aurea · Lukasevangelium 9
57 Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, sagte einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst. 58 Da sagte Jesus zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester. Der Menschensohn aber hat nichts, wohin er sein Haupt legen kann. 59 Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Erlaube mir, zuerst meinen Vater zu begraben. 60 Er aber antwortete ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes! 61 Noch ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr; doch erlaube mir zuvor, von meinen Hausgenossen Abschied zu nehmen. 62 Jesus aber sagte zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.
(non occ.) Er wagte es auch, sich mit der unbegreiflichen Macht des Erlösers zu vergleichen, indem er sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst; denn dem Erlöser einfach zu folgen, um seine Lehre zu hören, ist der menschlichen Natur möglich, da sie sich auf die Menschen hin ausrichtet, aber es ist nicht möglich, mit Ihm zu gehen, wohin Er auch ist; denn Er ist unbegreiflich und nicht an einen Ort gebunden.