Theophylakt von Ohrid
Catena Aurea · Lukasevangelium 15
11 Ferner sagte er: Ein Mann hatte zwei Söhne. 12 Der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib mir den Anteil des Vermögens, der mir zukommt. Da teilte er den Besitz unter sie auf. 13 Wenige Tage darauf packte der jüngere Sohn alles zusammen, zog fort in ein fernes Land und vergeudete dort sein Vermögen durch ein verschwenderisches Leben. 14 Nachdem er alles durchgebracht hatte, kam eine schwere Hungersnot über das Land und er fing an, Mangel zu leiden. 15 Da ging er zu einem Bürger jenes Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn auf seine Felder zum Schweinehüten. 16 Gerne hätte er sich den Magen mit den Schoten gefüllt, die die Schweine fraßen, aber niemand gab sie ihm.
Denen niemand eine ausreichende Menge des Bösen gibt; denn er ist fern von Gott, der von solchen Dingen lebt, und die Teufel tun ihr Bestes, damit niemals eine Sättigung des Bösen eintritt.