
Augustinus von Hippo
Catena Aurea · Johannesevangelium 5
27 Und er gab ihm Vollmacht, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber. Denn es kommt die Stunde, in der alle in den Gräbern seine Stimme hören und herauskommen werden: 29 Die das Gute getan haben, zur Auferstehung zum Leben, die das Böse getan haben, zur Auferstehung zum Gericht.
(de Ver. Dom. Ser. 64) Beim Gericht wird die Gestalt des Menschen erscheinen, jene Gestalt wird richten, die gerichtet wurde; er wird als Richter sitzen, der vor dem Richter stand; er wird die Schuldigen verurteilen, der unschuldig verurteilt wurde. Denn es ist angemessen, dass die Gerichteten ihren Richter sehen. Nun bestehen die Gerichteten aus Guten und Bösen; so dass die Gestalt des Knechtes sowohl Guten als auch Bösen gezeigt wird; die Gestalt Gottes nur den Guten. Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. (Mt 5,8)