
Augustinus von Hippo
Catena Aurea · Matthäusevangelium 1
17 Von Abraham bis David sind es also vierzehn Geschlechter, von David bis zur Wegführung nach Babylon sind es vierzehn Geschlechter und von der Wegführung nach Babylon bis zu Christus vierzehn Geschlechter.
(ubi sup.) Nachdem er das Ganze in drei Perioden von vierzehn Geschlechtern geteilt hat, summiert er nicht alle und sagt: Die Summe des Ganzen ist zweiundvierzig; weil einer dieser Väter, nämlich Jechonias, zweimal gezählt wird; so dass sie nicht zweiundvierzig ergeben, wie dreimal vierzehn, sondern weil einer zweimal gezählt wird, gibt es nur einundvierzig Geschlechter. Matthäus also, dessen Absicht es war, den königlichen Charakter Christi darzustellen, zählt vierzig Nachfolgen in der Genealogie ausschließlich Christus. Diese Zahl bezeichnet die Zeit, für die wir in dieser Welt von Christus regiert werden müssen, gemäß jener schmerzhaften Zucht, die durch die eiserne Rute bezeichnet wird, von der in den Psalmen geschrieben steht: Du sollst sie mit eiserner Rute regieren. Dass diese Zahl unser zeitliches Leben bezeichnet, dafür bietet sich sogleich ein Grund darin, dass die Jahreszeiten vier sind und dass die Welt selbst durch vier Seiten begrenzt ist, Osten und Westen, Norden und Süden. Aber vierzig enthält zehn viermal. Zudem wird die Zehn selbst durch eine Zahl gebildet, die von eins bis vier fortschreitet.