
Augustinus von Hippo
Catena Aurea · Markusevangelium 13
3 Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas, als sie unter sich waren: 4 Sag uns, wann wird dies geschehen? Und was ist das Zeichen dafür, dass das Ende von alledem bevorsteht? 5 Jesus sagte zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand irreführt! 6 Viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es, und werden viele irreführen. 7 Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hört, erschreckt nicht; es muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende. 8 Denn Volk wird sich gegen Volk erheben und Reich gegen Reich. Da und dort werden Erdbeben kommen und Hungersnöte wird es geben. Das ist der Anfang der Wehen.
(Epist. cxcix. 9.) Als Antwort an die Jünger erzählt ihnen der Herr von Dingen, die von da an ihren Lauf nehmen sollten; ob er die Zerstörung Jerusalems meinte, die ihre Frage veranlasste, oder sein eigenes Kommen durch die Kirche, (in der er immer bis ans Ende kommt, denn wir wissen, dass er in den Seinen kommt, wenn seine Glieder Tag für Tag geboren werden,) oder das Ende selbst, in dem er erscheinen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten.