
Cyrill von Alexandrien
Catena Aurea · Lukasevangelium 4
5 Dann führte ihn der Teufel hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche der Erde, 6 und er sagte zu ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie verliehen und ich gebe sie, wem ich will. 7 Wenn du mich anbetest, soll sie ganz dein sein. 8 Da entgegnete ihm Jesus: Es steht geschrieben: Du sollst dem Herrn, deinem Gott, huldigen und ihm allein dienen.
Dieses Gebot traf ihn ins Mark; denn vor Christi Ankunft wurde er überall angebetet. Aber das Gesetz Gottes stürzte ihn von seiner angemaßten Herrschaft und begründete die Anbetung allein dessen, der wahrhaft Gott ist.