
Ambrosius von Mailand
Catena Aurea · Lukasevangelium 3
23 Als Jesus auftrat, war er ungefähr dreißig Jahre alt und war, wie man annahm, ein Sohn Josefs. (Dessen Vorfahren waren) Eli, 24 Mattat, Levi, Melchi, Jannai, Josef, 25 Mattitja, Amos, Nahum, Hesli, Naggai, 26 Mahat, Mattitja, Schimi, Josech, Joda, 27 Johanan, Resa, Serubbabel, Schealtiël, Neri, 28 Melchi, Addi, Kosam, Elmadam, Er, 29 Joschua, Eliëser, Jorim, Mattat, Levi, 30 Simeon, Juda, Josef, Jonam, Eljakim, 31 Melea, Menna, Mattata, Natan, David, 32 Isai, Obed, Boas, Salmon, Nachschon, 33 Amminadab, Admin, Arni, Hesrom, Perez, Juda, 34 Jakob, Isaak, Abraham, Terach, Nahor, 35 Serug, Regu, Peleg, Eber, Schelach, 36 Kenan, Arpachschad, Sem, Noach, Lamech, 37 Metuschelach, Henoch, Jared, Mahalalel, Kenan, 38 Enosch, Set, Adam, (der von) Gott (stammte).
Was könnte besser übereinstimmen, als dass die heilige Generation vom Sohn Gottes beginnt und bis zum Sohn Gottes hinaufgeführt wird; und dass der, der erschaffen wurde, im Bild vorausgeht, damit der, der geboren wurde, in der Substanz folge, so dass der, der nach dem Bild Gottes gemacht wurde, vorangehe, um dessentwillen das Bild Gottes herabsteigen sollte. Denn Lukas meinte, dass der Ursprung Christi auf Gott bezogen werden sollte, weil Gott der wahre Erzeuger Christi ist, oder der Vater gemäß der wahren Geburt, oder der Urheber der mystischen Gabe gemäß der Taufe und Wiedergeburt, und daher begann er nicht von Anfang an, seine Generation zu beschreiben, sondern erst, nachdem er seine Taufe dargelegt hatte, damit er ihn sowohl durch Natur als auch durch Gnade als den Sohn Gottes erkläre. Aber welches deutlichere Zeichen seiner göttlichen Generation gibt es, als dass der heilige Lukas, als er davon sprechen wollte, zuerst den Vater einführt und sagt: Du bist mein geliebter Sohn?