Beda Venerabilis
Catena Aurea · Lukasevangelium 22
21 Doch seht, die Hand dessen, der mich verrät, ist mit mir auf dem Tisch. 22 Zwar geht der Menschensohn dahin, wie es bestimmt ist; doch wehe dem Menschen, durch den er verraten wird! 23 Da begannen sie zu streiten, wer von ihnen es wohl wäre, der das tun würde.
Und doch bezeichnet der Herr ihn nicht ausdrücklich, damit er nicht, so offen entlarvt, nur noch schamloser würde. Aber Er legt die Anklage auf alle Zwölf, damit der Schuldige zur Buße bekehrt werde. Er verkündet auch seine Strafe, damit der Mensch, den die Scham nicht überwunden hatte, durch das gegen ihn ausgesprochene Urteil zur Besserung gebracht werde. Daher folgt: Und wahrlich, der Menschensohn geht hin, usw.