
Cyrill von Alexandrien
Catena Aurea · Lukasevangelium 18
24 Als Jesus ihn so sah, sagte er: Wie schwer kommen die Reichen in das Reich Gottes! 25 Denn leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 26 Da fragten die Zuhörer: Wer kann dann gerettet werden? 27 Er antwortete: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich. 28 Petrus aber sagte: Siehe, wir haben unser Eigentum verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Er antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Niemand hat Haus, Frau, Brüder, Eltern oder Kinder um des Reiches Gottes willen verlassen, 30 der dafür nicht (schon) in dieser Zeit das Vielfache erhält und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.
Der Reiche, der vieles verachtet hat, wird natürlich eine Belohnung erwarten, aber der, der wenig besitzt und das Seine aufgibt, darf billig fragen, was für ihn aufbewahrt ist; wie es folgt: Da sagte Petrus: Siehe, wir haben alles verlassen. Matthäus fügt hinzu: Was werden wir also haben? (Mt 19,27)