
Augustinus von Hippo
Catena Aurea · Johannesevangelium 7
37 Am letzten, dem großen Tag des Festes, stellte sich Jesus hin und rief: Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, 38 wer an mich glaubt; wie die Schrift sagt: Ströme lebendigen Wassers werden aus seinem Inneren fließen. 39 Das sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glauben. Denn der Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.
(Tract. xxxii. 2.) Denn es gibt einen inneren Durst, weil es einen inneren Menschen gibt; und der innere Mensch liebt gewiss mehr als der äußere. Wenn wir also dürsten, lasst uns nicht auf unseren Füßen gehen, sondern in unseren Neigungen, nicht durch Ortswechsel, sondern durch Liebe.