Origenes
Catena Aurea · Johannesevangelium 13
31 Als er hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht. 32 Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen.
(t. xxxii. 17.) Nach der Herrlichkeit seiner Wunder und seiner Verklärung begann die nächste Verherrlichung des Menschensohnes, als Judas mit dem Satan hinausging, der in ihn eingefahren war; Daher sprach Jesus, als er hinausgegangen war: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Denn es ist nicht das ewige eingeborene Wort, sondern die Herrlichkeit des aus dem Samen Davids geborenen Menschen, die hier gemeint ist. Christus hat in seinem Tod, in dem er Gott verherrlichte, die Fürstentümer und Gewalten entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt und über sie triumphiert. (Kol 2,15) Und wiederum: Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes, um alles mit sich zu versöhnen, sei es auf Erden oder im Himmel. (Kol 1,20) So wurde der Menschensohn verherrlicht und Gott in ihm verherrlicht; denn Christus kann nicht verherrlicht werden, es sei denn, der Vater wird mit ihm verherrlicht. Aber wer verherrlicht wird, wird von jemandem verherrlicht. Von wem also wird der Menschensohn verherrlicht? Er sagt es dir: Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird Gott ihn auch in sich selbst verherrlichen und ihn sogleich verherrlichen.