Lege dein Brot auf die Fläche des Wassers, / denn noch nach vielen Tagen wirst du es wieder finden.
Verteile auf sieben oder gar auf acht; / denn du kannst nicht wissen, welches Unglück über das Land kommt.
Sind die Wolken mit Regen gefüllt, so schütten sie ihn auf das Land. Ob ein Baum gegen Süden oder gegen Norden fällt --an der Stelle, wohin der Baum fällt, da bleibt er liegen.
Wer auf den Wind achtet, kommt nicht zum Säen, / und wer nach den Wolken schaut, kommt nicht zum Ernten.
Wie du den Weg des Windes ebenso wenig wie das Werden des Kindes im Leib der Schwangeren kennst, so weißt du auch nichts vom Tun Gottes, der das alles bewirkt.
Am Morgen säe deine Saat und lass deine Hand bis zum Abend nicht ruhen; du weißt ja nicht, was gedeihen wird, dies oder jenes, oder ob beides gleich gut werden wird.
Süß ist das Licht, / und den Augen tut es gut, die Sonne zu sehen.
Ja, lebt ein Mensch auch viele Jahre, / so soll er sich doch die ganze Zeit freuen, / und zugleich an die dunklen Tage denken, / dass auch sie viele sein werden. / Alles, was kommt, ist Windhauch!
Freue dich, junger Mann, in deiner Jugend, / sei heiteren Herzens in deinen jungen Tagen! Geh, wohin dein Herz dich zieht / und die Augen dich locken.[Doch wisse wohl, dass Gott dich über all dieses zur Rechenschaft ruft.]
Vertreibe den Ärger aus deinem Sinn, / und halte das Üble dir vom Leib; / denn Jungsein und dunkles Haar sind Windhauch.