Der Herr aber bestimmte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches.
Und Jona betete aus dem Bauch des Fisches zum Herrn, seinem Gott:
Ich rief in meiner Not zum Herrn, / und er hat mich erhört. Aus dem Schoß der Unterwelt schrie ich um Hilfe, / und du hörtest meine Stimme.
Du hast mich in die Tiefe geworfen, / in das Herz der Meere, dass mich die Fluten umschlossen. Alle deine Wogen und Wellen / gingen über mich dahin.
Da sagte ich mir: Ich bin verstoßen von dir. / Wie kann ich je wieder deinen heiligen Tempel erblicken?
Die Wasser stiegen mir bis an die Kehle, / es umfing mich die Flut; / Schilf wand sich um mein Haupt.
Bis an die Wurzel der Berge / stieg ich hinab in die Erde; / ihre Riegel sollten für immer mich einschließen. Aber du zogst mein Leben aus dem Grab empor, / Herr, mein Gott.
Als der Atem mir schwand, da dachte ich an den Herrn. / Mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel.
Die nichtige Götzen verehren, / verlassen ihre Hilfe.
Ich aber will mit lautem Dank / dir Opfer bringen. Was ich gelobt habe, will ich erfüllen. / Die Rettung kommt vom Herrn.
Da gebot der Herr dem Fisch, und er spie Jona ans Land.