Die junge Patrizierin Cäcilia wurde gegen ihren Willen verheiratet, ließ aber ihren Mann Valerianus in der Hochzeitsnacht den Engel sehen, der ihre Keuschheit bewachte, worauf er sich zum Glauben bekehrte und taufen ließ.Gemeinsam standen sie verfolgten Christen bei. Nach der Gefangennahme und Hinrichtung ihres Mannes mitsamt dessen Bruder Tiburtius sowie ihres Wärters Maximus, der sich ebenfalls bekehrt hatte, bestattete Cäcilia ihre Leichen. Auch das galt in der Zeit der Christenverfolgungen als Verbrechen.Cäcilia wurde gefasst, widerstand aber ebenfalls standhaft allen Drohungen. Ihr Vorbild beeindruckte und bekehrte über 400 Menschen, die Bischof Urban I. von Rom auf Cäcilias Bitte hin taufte.Schließlich ließ der römische Stadtpräfekt Cäcilia in siedend heißes Wasser setzen, was sie aber unbeschadet überstand. Daraufhin wurde sie zur Hinrichtung durch das Schwert geführt. Dreimal schlug der Henker zu, doch die „halsstarrige“ Cäcilia überlebte ihre Enthauptung um drei schmerzhafte Tage, die sie noch nutzte, um ihr Vermögen den Armen zu schenken.
bei ihrem Martyrium, liegend mit Halswunde, mit Orgel oder Geige und Engeln