★ gestorben 306 in Nikomedien, heute İzmit (Türkei)
Gedenktag (Novus Ordo): 4. Dezember
Lebensgeschichte
Der Legenda aurea nach war Barbara die schöne und kluge Tochter eines reichen Kaufmanns namens Dioskur und traf sich in der Zeit der Verfolgungen unter Kaiser Maximinus Daia heimlich mit Christen. Um sie von diesen fernzuhalten, sperrte Dioskur sie in einen Turm, in dem Barbara jedoch drei Fenster als Bild der Dreifaltigkeit anbrachte und auf geheimnisvolle Weise die Taufe empfing.
Weil alles Reden und Drohen nichts nützte und Barbara sich nicht vom Glauben abbringen ließ, sondern auch verkleidet einen Fluchtversuch machte, zerrte sie ihr eigener Vater schließlich vor den römischen Statthalter Marcianus, der sie zum Tod verurteilte.
Sie wurde nackt ausgezogen und öffentlich ausgepeitscht, verstümmelt und mit Fackeln verbrannt, bis ihre Haut in Fetzen vom Körper hing, doch Barbara ertrug die Martern, als „hätten sie nur Straußenfedern gestreichelt“. Zuletzt ergriff Dioskur selbst das Schwert und schlug seiner Tochter den Kopf ab, worauf ihn augenblicklich ein Blitz vom Himmel zerschmetterte.