★ geboren um 1070 in Augsburg, gestorben am 30. April 1127 in Verona
Gedenktag (Novus Ordo): 27. Oktober
Lebensgeschichte
Wolfhard kam um 1070 in Augsburg zur Welt und erlernte den Beruf des Sattlers. Als Geselle pilgerte er nach Rom – sein italienisch-lateinischer Name Gualfárdo ist vermutlich eine Verballhornung von „Wallfahrer“ – und ließ sich dann in Verona nieder, wo er der beste Sattler der Stadt wurde. Nach getaner Arbeit kümmerte er sich um die Armen und Bedürftigen der Stadt und teilte mit ihnen alles, was er hatte.Weil ihm sein Ruf aber mehr Besuch einbrachte, als ihm lieb sein konnte, zog er sich als Einsiedler in einen Wald im Etschtal zurück, wo er sich ausschließlich dem Gebet und der Stille widmete. 20 Jahre später entdeckten ihn Jäger in seiner Abgeschiedenheit und bewegten ihn, nach Verona zurückzukehren. Dort trat er als Laienbruder in das Kamaldulenserkloster von San Salvatore di Corte Regia ein. Er ließ sich als Inkluse in seine Zelle sperren und lebte darin noch zehn Jahre, ehe er am 30. April 1127 starb.
als Einsiedler am Fluss, in einer Ruine, oder mit Steinsarg