Arnold, je nach Lesart aus Griechenland (Graecia) oder aus Graz (Graetia) stammend, war der Überlieferung nach Sänger und Harfenspieler am Hof Karls des Großen und stand sehr in dessen Gunst.
Als er im Gefolge des Kaisers durch den herrschaftlichen Bürgewald ritt, von dem die Bauern kein Holz zu nehmen wagten und deswegen Hunger litten, erbat er sich vom Monarchen so viel Wald, wie er während einer Rast umreiten könne. Der Kaiser gewährte ihm die Bitte und ordnete eine Pause an, doch Arnold hatte listigerweise für frische Pferde an jeder Ecke des Waldes gesorgt, so dass er ihn in Windeseile ganz umreiten konnte.
Karl der Große hielt sein Versprechen: Arnold erhielt den Hambacher Forst mit seinen 20 Dörfern, schenkte ihn den Bewohnern weiter und lebte selber dort bis zu seinem Tod. Begraben wurde er in Ginnizweiler, das später nach ihm Arnoldsweiler hieß.
Darstellung
als Ritter mit Harfe oder Zither
Arnold von Arnoldsweiler | Heiliger | Sacraresponda