Von der heiligen Rosina, auch Euphrosyne oder Rosamunde genannt, gibt es keine gesicherten Lebensdaten. Ihr ist lediglich eine Kapelle in Wenglingen im Ostallgäu geweiht, die 1679 in einem Bericht erwähnt wird, aber vermutlich viel älter ist.
Das Altarbild von einem Pfarrer Kögel nach überlieferten Vorlagen (um 1730) zeigt Rosina mit Schwert, Lilie und Palme, wonach sie als Jungfrau den Märtyrertod durch Enthauptung erlitten hätte. Das würde allerdings nur zu den Christenverfolgungen des 3. bis 4. Jahrhunderts passen.
In anderen Quellen wird sie als Waldbewohnerin, sprich Einsiedlerin, bezeichnet, deren Leben im Martyrium endete.