★ geboren am 23. Juni 1390 in Kęty, Polen, gestorben am 24. Dezember 1473 in Krakau
Gedenktag (Novus Ordo): 23. Dezember
Lebensgeschichte
Der Bauernsohn Johannes kam 1390 im Städtchen Kęty bei Auschwitz zur Welt und fiel früh durch seine hohe Auffassungsgabe und Frömmigkeit auf. Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie an der Universität Krakau lehrte er dort selbst in viel besuchten Vorlesungen und wurde Kanoniker am Floriansstift. Zweimal wurde er zum Dekan der Artistenfakultät gewählt.Sprichwörtlich war seine Nächstenliebe: Bedürftigen überließ er schon einmal seine Schuhe. Seinen weggegebenen Mantel erhielt er von der Gottesmutter Maria zurück. Er pilgerte zu Fuß viermal nach Rom und einmal nach Jerusalem, wobei er einmal Wegelagerern, die ihn ausgeraubt hatten, nachlief, um ihnen noch das Geld zu geben, das er an sich gefunden hatte.Schon zu Lebzeiten wurde er wie ein Heiliger verehrt. Am Heiligen Abend des Jahres 1473 starb er in Krakau.
Darstellung
als Kanoniker mit Buch, bei einer Marienerscheinung, mit einem Jungen, dem er den Weg weist