Ignatius, der im Ersten Eucharistischen Hochgebet gleich nach den Aposteln genannt wird, verehren die orientalischen Kirchen als „Vater der Orthodoxie“ (Rechtgläubigkeit), die koptische Kirche (mit einer antirömischen Spitze) als „Nachfolger Petri“, die lateinische Kirche als Apostolischen Vater. Die syrisch-orthodoxen Patriarchen von Antiochien tragen ihm zu Ehren alle den Namen Ignatius.
Als man der Legende nach seinen Leichnam barg und sein Herz gesondert entnahm, hatte sich darauf das griechische Christusmonogramm IHS eingebrannt. Eneko von Loyola nahm es sich zu eigen, als er sich in Ignatius umbenannte.
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