★ geboren um 640 in Aquitanien (Südwestfrankreich), gestorben um 710 in Regensburg
Gedenktag (Novus Ordo): 8. Januar
Lebensgeschichte
Erhard war ein Chor- bzw. Landbischof ohne festgelegten Sprengel im südgallischen Erzbistum Narbonne. Um 680 verließ er vermutlich aufgrund des Andrangs der Araber aus Spanien seine Heimat und tauchte im Elsass auf, wo er einer legendarischen Lebensbeschreibung des 11. Jahrhunderts nach sieben Klöster gründete und die blinde Herzogstochter Odilia durch die Taufe heilte.Um 690 erreichte er den Hof der Agilolfinger in Regensburg und wurde von Herzog Theodo gemeinsam mit Bischof Rupert in Salzburg zum Aufbau einer eigenen bayerischen Kirchenorganisation eingesetzt.Beigesetzt wurde er nach segensreichem Wirken in der Krypta des späteren Klosters Niedermünster, dessen Brunnen er mit bloßen Händen gegraben haben soll.