Österreich, Weiten-Raxendorf 1411

Ein Dieb entwendete aus der Pfarrkirche von Weiten eine geweihte Hostie. Auf seiner Flucht verlor er sie unbemerkt. Tage später entdeckte eine fromme Frau den kostbaren Leib Christi – zweigeteilt, aber von blutigen Fleischstreifen zusammengehalten und in überirdischem Licht erstrahlend. Der Fund führte zur Errichtung einer Kapelle, die bald Ziel zahlreicher Pilger wurde.

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